Antenne Bad Kreuznach
Quelle. Sarah Christoffels/Kreisverwaltung Birkenfeld
Bei einem Treffen im Birkenfelder Schloss hat die Polizeiinspektion Birkenfeld die aktuelle Sicherheitslage in der Verbandsgemeinde Birkenfeld vorgestellt. Im Jahr 2024 ereigneten sich rund 730 Verkehrsunfälle – das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Besonders deutlich sank die Zahl der Unfälle, bei denen Fahrerinnen oder Fahrer nach der Kollision geflüchtet sind. Auch die Anzahl der Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit ging spürbar zurück.
Erster Polizeihauptkommissar Steffen Gutendorf zog ein positives Fazit zur Entwicklung der Unfallzahlen. Wörtlich sagte er:
„Wenn wir uns tatsächlich die Gesamt Unfallzahlen ansehen, liegen wir im leicht rückläufig im Bereich und jetzt sage ich mal auch bei Verkehrsunfällen mit geflüchteten Verursachern, hatten wir zumindest mal bei fast 50%, also fast die Hälfte, die die Schadensregulierung ermöglichen können, indem wir den Unfallverursacher ermitteln konnten“
Auch im Bereich der Kriminalität meldet die Polizei eine positive Entwicklung. Insgesamt wurden 900 Straftaten registriert – das sind 14 weniger als im Jahr zuvor. Die Aufklärungsquote liegt bei 65 Prozent. Damit zeigt sich, dass die Sicherheitslage in der Verbandsgemeinde Birkenfeld weiterhin stabil ist.
Im Rahmen des Treffens im Schloss warb Polizeichef Gutendorf für eine offizielle Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Kommunen. Ziel sei es, die bestehende enge Zusammenarbeit zu stärken – insbesondere im Bereich der Prävention. Landrat Kowalski sowie die anwesenden Bürgermeister zeigten sich offen für diesen Vorschlag.
Die Polizeiinspektion Birkenfeld ist für über 30 Kommunen mit insgesamt rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zuständig. Die aktuellen Zahlen zur Sicherheitslage in der Verbandsgemeinde Birkenfeld liefern somit ein umfassendes Bild über die Entwicklung von Verkehr und Kriminalität in der Region.
Geschrieben von: Paul Calmund
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