Am Montag wurde offiziell der Grundstein für den Bau der neuen Hauptfeuerwehr- und Rettungswache mit Integrierter Leitstelle (ILtS) gelegt. Auch der Nationalparklandkreis Birkenfeld beteiligt sich an diesem zukunftsweisenden Projekt finanziell. Birkenfeld investiert rund 6,9 Mio. Euro in die Integrierte Leitstelle. Landrat Miroslaw Kowalski und Brand- und Katastrophenschutzdezernent Roland Praetorius nahmen an der feierlichen Zeremonie teil.
Symbolische Grundsteinlegung mit Zeitkapsel
Der Grundstein wurde in Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Politik und Verwaltung gelegt. Darunter waren Ministerpräsident Alexander Schweitzer, Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe und mehrere Landräte aus der Region. Statt eines klassischen Steins versenkten die Verantwortlichen ein massives Feuerwehrsaugrohr als Zeitkapsel. Diese enthält unter anderem Feuerwehrabzeichen der beteiligten Gebietskörperschaften, Baupläne, eine aktuelle Tageszeitung sowie symbolische Münzen. Darunter ist eine mit dem Stadtwappen von Birkenfeld. Birkenfeld investiert fast 7 Mio. Euro in diese integrierte Leistelle als Teil des Projekts.
Modernste Infrastruktur für den Brandschutz und Rettungsdienst
Mit einer Gesamtinvestition von mehr als 145 Millionen Euro wird die neue Feuerwache nicht nur modernste Technik beherbergen. Sie wird auch die Sicherheitsinfrastruktur für die gesamte Region verbessern. Die neue Hauptfeuerwache ersetzt die bestehende Wache aus dem Jahr 1956. Sie bietet Platz für rund 250 Mitarbeitende. Die Integrierte Leitstelle Trier wird zudem alle 112-Notrufe aus mehreren Landkreisen, darunter auch Birkenfeld, koordinieren. Der Landkreis Birkenfeld investiert hierzu fast 7 Mio. Euro.
Landkreis Birkenfeld setzt auf Sicherheit und Kooperation
Seit Dezember 2024 gehört der Landkreis Birkenfeld offiziell zum Leitstellenbereich Trier. Notrufe werden nun direkt von dort aus bearbeitet, was zu einer besseren und schnelleren Einsatzkoordination führt. Landrat Kowalski betonte die Bedeutung der finanziellen Beteiligung Birkenfelds: „Diese Investition ist gut angelegtes Geld. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität.“
Die Zusammenarbeit mit den neuen Partnern in Trier habe sich bereits als erfolgreich erwiesen, ergänzte Brand- und Katastrophenschutzdezernent Praetorius. Der Landkreis hofft nun, dass die Bauarbeiten planmäßig voranschreiten, sodass die Fertigstellung bis Ende 2027 realisiert werden kann.
Gemeinsame Verantwortung für ein zukunftsweisendes Projekt
Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 129 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz und die beteiligten Gebietskörperschaften tragen jeweils Anteile. Das Land übernimmt zusätzlich die kompletten Kosten für die moderne technische Ausstattung der Leitstelle. Diese belaufen sich auf 16,6 Millionen Euro.
Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe betonte in seiner Rede die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit: „Eine 145-Millionen-Euro-Investition in die Sicherheit unserer Bürger lässt sich nur stemmen, wenn wir in der Region zusammenstehen.“ Auch der Trier-Saarburger Landrat Stefan Metzdorf hob hervor, dass der Neubau für Professionalität, Sicherheit und Schutz der Bevölkerung stehe. Ein Ziel, das nur durch gemeinsame Anstrengungen erreicht werden kann.
Der Landkreis Birkenfeld zeigt mit seiner Beteiligung, dass er in die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der Region investiert. Mit dem Neubau der Leitstelle und Feuerwache wird die Notfallversorgung auf ein neues Niveau gehoben. Dies ist ein bedeutender Fortschritt für den Brand- und Katastrophenschutz in der gesamten Region. Birkenfeld investiert fast 7 Mio. Euro für eine moderne integrierte Leistelle und zeigt seine Entschlossenheit, in Sicherheit zu investieren.